Die BKH/BLH hat einen kräftigen, muskulösen Körper, eine breite Brust, kurze kräftige und gerade Beine mit runden festen Pfoten und einen waagerechten Rücken. Sie haben einen massiven breiten Schädel mit einem rundem Gesicht auf einem kurzem kräftigem Hals. Die Augen sind groß und rund, weit auseinander liegend. Es gibt verschiedene Augenfarben z.B. orange, blau, grün je nach Fellfarbe der Katze. Die Nase ist kurz, breit und gerade und sollte keinen Stop aufweisen. Sie sollte kleine, weit auseinander stehende und abgerundete Ohren haben. Der Schwanz hat eine abgerundete Spitze und sollte in der Länge passend zum Körper sein. Das Fell gibt es in den verschiedensten Farbgebungen wie schwarz, blau, chocolate, lilac, fawn, cinnamon, rot oder creme. Sowohl als Solid (einfarbig), Bi- (zwei Farben oder eine mit weiß) oder Tricolor(zweifarbig mit weiß). Auch Point´s sind bei den Briten vertreten. Natürlich gibt es auch verschiedene Tabbyvarianten. Es ist sehr pflegeleicht, unabhängig von der Länge. Da die Highlander nicht das dichte Unterfell der Perserkatzen haben, genügt es meistens wenn die Katze einmal die Woche gebürstet wird. Beim Fellwechsel sollte man ruhig etwas öfter bürsten. Einige neigen dazu das einige Stellen, gerne der Schwanz, etwas fettig werden. Das ist dann der sogenannte Fettschwanz. Hier reicht es vollkommen aus etwas Babypuder zu benutzen und hinterher einfach auszubürsten.
Das Wesen der Briten ist ruhig und ausgeglichen. Sie sind ideale Wohnungskatzen und lieben den Kontakt zum Menschen. Sie sind sehr liebevoll und schmusebedürftig. Kindern gegenüber sind sie sehr aufgeschlossen. Es sind die idealen Schmuse- und Spielgefährten. Da sie sehr gerne spielen und sehr gelehrig sind, kann man sie wunderbar erziehen. Einmal gelernte Dinge vergessen sie in der Regel nicht mehr.
Deshalb gilt von Anfang an Regeln, die man einmal aufstellt (wie z.B. nicht auf den Tisch oder Arbeitsplatte oder betteln am Tisch) konsequent einzuhalten. Sie sollten mit einem bestimmenden "Nein" gezeigt bekommen was sie nicht dürfen. Man sollte sie nicht anschreien und schon gar nicht beim bestrafen den Namen rufen, sonst denken sie evtl. beim nächsten Rufen auch das etwas falsch ist. Auch anpusten ist nicht immer ratsam, da dies dem Fauchen der Katzen gleichkommt. Bei besonders hartnäckigen Exemplaren kann man auch gerne zur Wasserpistole greifen. Man sollte allerdings versuchen, das die Katze denkt das das eigentliche Objekt sich wehrt und nicht das sie vom Herrchen/Frauchen abgeschossen wird. Sonst macht sie es, wenn sie allein ist. Um ihrem Stubentiger beizubringen das man nicht an der Tapete kratzt, benötigt man einen Kratzbaum. Das wetzen der Krallen ist sehr wichtig. Am Anfang kann man ihn mit Catnip oder Katzenminze besprühen, um ihn etwas attraktiver zu machen. Meist kennen sie es aber schon vom Züchter, wo es die Mutter vorgemacht hat. Ein Katzenklo ist ebenso wichtig, auch dies sollten die Kleinen schon kennen. Lediglich ein wenig Anleitung am Anfang, wo es denn nun steht, sollte man noch geben müssen. Ratsam ist es deshalb das Klo in dem Raum, den das Kätzchen als erstes kennen lernt, zu stellen. Sie können reichlich bei Erfolg loben. Etwas Spielzeug (Mäuse, Bälle, Püschel oder der sehr beliebte Laiserpointer, aber Vorsicht mit den Augen) sind auch erfoderlich, hier sind keine Grenzen gesetzt und das Angebot ist groß. Zum einen sollte keine Langeweile aufkommen und je mehr sie mit dem Kleinen spielen, desto schneller wächst das Zutrauen. Da die Katzen 2/3 des Tages schlafen oder dösen, sind Schlafplätze unbedingt erforderlich. Sie können immer nur anbieten, aussuchen wird sie auf jeden Fall selbst. Da hat man die besten Kuschelhöhlen und Decken und wo schlafen sie - auf dem Stuhl, unterm Tisch, in der Schublade und am allerliebsten im Bett der Dosis.