Hiermit möchten wir Sie über notwendige Impfen und über die Krankheiten, die dadurch vermieden werden sollen, etwas informieren. Wir alle hoffen natürlich immer das unsere Stubentiger bis ins hohe Alter gesund und munter bleiben. Damit Sie eine kleine Vorstellung davon bekommen was für ihren Schatz wichtig ist, habe ich mich zu dieser Infoseite entschlossen. Die angegebenen Daten und Informationen habe ich aus Büchern, wie Rassekatzen züchten, Basiswissen Katzenzucht oder Fachzeitschriften und aus Internetseiten, wie Welt der Katzen, Tierkardiologie, Wikipedia, Laboklin, Virbac und einige Seiten von Fachärzten. Es gibt zu vielen Dingen unterschiedliche Meinungen, deshalb kann es durchaus sein, das auf einigen anderen Seiten etwas andere Daten stehen, z.B. Impfalter oder Abstand zur zweiten Impfe.
Fangen wir mit den Impfen an. Die Kitten bekommen über die Muttermilch in der ersten Zeit die Antikörper von der Mutter. Diese verlieren jedoch zwischen der 6.-12. Woche ihre Wirkung. Deshalb sollten frühzeitig m it 8-9 Wochen die Kleinen ihre erste Impfe gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche erhalten. Einige impfen auch direkt gegen Leukose mit (sollte der Tierarzt entscheiden). Generell sollten nur gesunde und Parasiten freie Kitten geimpft werden. Diese Impfen werden nach vier Wochen wiederholt und bieten dann einen Impfschutz für ein Jahr. Dann muß einmal aufgefrischt werden.
Ab der 16. Woche (einige sagen auch schon ab der 12. Woche) kann man gegen Tollwut impfen. Hier gibt es unterschiedliche Impfstoffe. Einige bestehen auch aus zwei Teilimpfen und andere müssen nach einem Jahr aufgefrischt werden und halten dann drei Jahre. Eine Tollwutimpfe sollte man in Erwägung ziehen, wenn Katzen nach draußen dürfen, wenn man auf Ausstellungen gehen möchte oder Reisen ins Ausland plant.
Außerdem kann man gegen verschiedene andere Krankheiten impfen, z.B. Chlamydien, FIP, Hautpilz. Hier sollte man meiner Meinung nach einen Tierarzt seines Vertrauens befragen und selbst abwägen was erforderlich ist oder nicht. Die FIP-Impfe macht nur Sinn, wenn im frühen Kittenalter (ca. 16. Woche) ein Bluttest auf FIP gemacht wurde und dieser negativ ist. Zur Hautpilzimpfe gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Sie besteht aus zwei Teilimpfen, die recht teuer sind. Sie kann auch nicht 100% die ganze Bandbreite an Pilzerregern abdecken. Es wurden die gängisten und häufigsten Erreger berücksichtigt, so das man zumindest das Risiko der Ansteckung erheblich minimieren kann. Man sollte aber bedenken das eine Infektion mit Hautpilz vom Menschen auf die Katze und umgekehrt übertragen werden kann. Bei der Chlamydienimpfe gibt es auch keinen sicheren Schutz und sie wird nur in Kombination mit Katzenschnupfen geimpft. Es sind wohl auch schon Katzen an Chlamydien trotz Impfe erkrankt (lt. verschiedener Katzenforen). Alle drei Impfen muß man nach einem Jahr auffrischen.
Unabhängig von den Impfen müssen Katzen entwurmt werden, um einen Wurmbefall im Darm vorzubeugen. Hierfür gibt es auch unterschiedliche Mittel. Entweder Pasten (werden überwiegend bei Kitten gegeben), Tabletten die eine sehr große Bandbreite haben und Tropfen, die in den Nacken geträufelt werden. Die Bandbreite ist wichtig, da es viele verschiedene Wurmarten gibt, wie Spulwürmer, Hakenwürmer, Magenwürmer oder Bandwürmer. Die häufigsten Symptome sind Durchfall und Erbrechen, wenn überhaupt. Auf Grund der Vielschichtigkeit der Arten und Symptome ist es immer erforderlich, bei einem Verdacht, einen Tierazt aufzusuchen und eine Kotprobe untersuchen zu lassen. Eine Vorbeugung ist dringend ratsam und sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden (nicht mit Impfen gleichzeitig) Auch hier empfiehlt es sich das "Wann" und "Wieoft" mit einem Tierarzt zu besprechen. Wobei reine Hauskatzen generell in längeren Abständen entwurmt werden als Freigänger.
Wenn sie einen Freigänger (auch wenn nur Stundenweise) haben sollten sie gegen Flöhe, Läuse und Zecken vorbeugen. Dies kann man am einfachsten mit Tropfen machen, die in den Nacken geträufelt werden. Es gibt aber auch Pasten zum eingeben.
Nun zu dem unschönem Thema Krankheiten. Einige dieser Themen sind sehr umfangreich. Für detaillierte und ausführliche Beschreibungen gibt es im Internet sehr gute Seiten (z.B. von Tierkliniken, Fachärzten und nicht zu vergessen Wikipedia). Natürlich gibt es noch viele andere Sachen an denen ihr Tiger erkranken kann, wie Durchfall-Erbrechen-Rheuma-Entzündungen und und und.... Dafür gibt es ja zum Glück die Tierärzte.