Die ersten Wochen werden die Kleinen ausreichend von der Mutter ernährt. Es kann natürlich auch mal vorkommen das dies von einer "Ersatzmama" übernommen werden muß, weil z.B. keine oder zuwenig Milch bei der Katze vorhanden ist oder evtl. ein Kaiserschnitt gemacht werden mußte. Wenn man viel Glück hat findet man eine Amme, also eine andere Katze. Ansonsten muß der Züchter ran. Am Anfang werden die Kleinen alle 2-3 Std gefüttert, auch Nachts ;-). Man muß dann natürlich auch darauf achten das die Kleinen regelmäßig Verdauung haben. Normalerweise regt die Mutter durch lecken des Bauches die Darmtätigkeit an, fällt diese Option aus muß man den Bauch leicht massieren. Ganz wichtig ist die Gewichtskontrolle. Sie sollten jeden Tag an Gewicht zunehmen. Je nach Hunger der Kitten fängt man dann an die Abstände zwischen den Fütterungen zu verlängern. Mit ca. 6 Wochen bietet man "festes" Futter an. Wenn die Kleinen dann erstmal an feste Nahrung gewöhnt sind, hat man das schlimmste geschafft. Mit 12 Wochen dürfen sie dann zu den neuen Dosis ziehen. Für den Übergang bekommt man die gewohnte Nahrung mit. Die Nahrung für Katzen sollte abwechslungsreich und altersentsprechend sein. Sie sollte aus Nass- und Trockenfutter bestehen. Zum trinken bekommen sie Wasser (keine Kuhmilch wegen dem Laktosegehalt). Allenfalls spezielle Katzenmilch. Bei der richtigen Ernährung muß man sich nur klar machen, was die Katzen in der freien Natur fressen. Sie sind keine ausschliesslichen Fleischfresser, denn eine Maus wird z.B. mit Haut und Haaren (samt Mageninhalt, der z.B. Getreide enthält) verspeist. Eine Katze benötigt eine ausgewogene Nahrung mit den richtigen Mengen an Eiweiß, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Der Zoohandel bietet vielseitige Vollnahrungen aller Altersstufen an. Man sollte jedoch auf die Zusammensetzung des Futters achten. Die Reihenfolge der genannten Zutaten zeigt Ihnen schon sehr gut die Wertigkeit des Futters. An erster Stelle sollte immer der Fleischanteil (keine tierischen Nebenerzeugnisse, dies sind meist die Abfälle) stehen. Wir haben versucht einen guten Mittelweg zu finden. Wir füttern hochwertiges Trockenfutter (z.B. Almo Nature, Felidae, Prairie) und Nassfutter (z.B. Miamor, Almo Nature). Dazu bekommen unsere Katzen auch rohes Rindfleich, rohen Fisch oder Hühnerherzen oder Mägen. Man kann auch durchaus Eintagsküken (ist aber nicht für jedermann anzusehen) füttern (mit Haut und Federn) oder Hühnerflügel (auch mit Knochen, frische Knochen splittern nicht und sind daher unbedenklich) damit deckt man nicht nur den Fleisch-Bedarf ab, sondern es ist auch gut für die Zahnpflege. Es ist sehr wichtig das die Katzen zwischendurch richtig kauen müssen, wegen der Zahnsteinbildung. Auch Lamm, Wild oder Thunfisch ist bei Katzen sehr gern gesehen. Schweinefleisch sollte man aber nicht roh füttern. Einmal am Tag bekommen sie auch eine Vitaminpaste (Nutri Cal oder Gimpet). Auch Leckerchen stehen bei uns auf der Speisekarte, wir naschen ja auch mal gerne ;-) und solange das Gewicht stimmt ist das auch völlig in Ordnung. Ihr Kätzchen wird Ihnen schon zeigen was es mag. Man muß nur aufpassen das es nicht zuviel wird.
Was man auf jeden Fall beachten sollte, Katzen sollten kein Hundefutter bekommen. Im Hundefutter sind Nahrungsstoffe die Katzen nicht verarbeiten können und anders herum fehlt das Taurin, welches Katzen benötigen, da ihr Körper es nicht selbst produziert. Dies gilt auch schon bei der Kittenfütterung mit Aufzuchtmilch. Keine Hundemilch !! Damit würden die Kitten in kürzester Zeit sterben.